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Abschluss Rechnung 2008, Steuerstrategie zeigt ihre Wirkung

Engelberg setzt den Trend der positiven Rechnungsabschlüsse fort. 2008 resultierte ein Ertragsüberschuss von 2,2 Millionen Franken. Die wegen der Steuerstrategie erwarteten Steuerausfälle konnten dank neuen Steuereinnahmen bereits wettgemacht werden.

Wie schon die Rechnungsabschlüsse 2002 bis 2007 schliesst nun auch die Rechnung 2008 der Einwohnergemeinde Engelberg mit einem Ertragsüberschuss ab. Dieser beläuft sich nach Vornahme der ordentlichen Abschreibungen von 2 Millionen Franken auf 2,2 Millionen Franken. Gegenüber dem Voranschlag weist die Einwohnergemeinde ein um 1,1 Millionen Franken besseres Ergebnis aus. Das hervorragende Rechnungsergebnis ist zum Einen darauf zurückzuführen, dass sich die Spar-bemühungen aller Departemente in der Rechnung niederschlagen. Zum Andern konnte der Steuerertrag gegenüber dem Voranschlag um 700'000 Franken gesteigert werden. Mit diesen zusätzlichen Steuereinnahmen hatte die Einwohnergemeinde nicht rechnen können. Die anfänglich mit der Änderung der Steuergesetzgebung per 1. Januar 2006 (Steuerstrategie) eingetroffenen Steuerausfälle konnten durch den Zuzug neuer Steuerpflichtigen früher als geplant wettgemacht werden. In der Einwohnergemeinde Engelberg hat damit die Steuerstrategie ihre Ziele erreicht.

Die Nettoinvestitionen fielen gegenüber dem Vorschlag um 2,3 Millionen Franken tiefer aus und betrugen 5,04 Millionen Franken. Dass das Investitionsbudget nicht ganz ausgenützt worden ist, liegt unter anderem daran, dass grössere Projekte wie die Sanierung der Sportanlage Wyden auf das Jahr 2009 verschoben worden sind. Dafür wurde bei der Sanierung der Kläranlage (ARA) das Investitionsvolumen erhöht. Mehrausgaben wurden ebenfalls beim Hochwasserschutzprojekt Engelberg getätigt. Dieser Mehraufwand konnte durch den Eingang von Bundes- und Kantons-beiträgen teilweise wieder aufgefangen werden.

Zum ersten Mal seit der Aufhebung der Akutabteilung weist die Betriebsrechnung des Erlenhauses einen Gewinn von 82'000 Franken aus. Der Heimleitung ist es gelungen, mit einer guten Auslastung des Hauses den Personalaufwand und die Taxeinnahmen nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen. Mit 78 Prozent fällt der Anteil des Personalaufwandes am meisten ins Gewicht. Die anerkannt hohe Qualität der im Erlenhaus gebotenen Pflege rechtfertigt jedoch diesen Aufwand.

Wie bereits in den beiden Vorjahren schliesst auch die Rechnung vom Sporting Park erneut mit einem Mehrertrag von 4'200 Franken ab. Massgeblich zum positiven Gesamtergebnis trägt das Restaurant bei. Hier wurde ein Gewinn von 91'000 Franken erzielt.

Die Rechnung 2008 wird dem Engelberger Stimmvolk anlässlich der Talgemeinde vom 26. Mai 2009 zur Genehmigung vorgelegt.


EINWOHNERGEMEINDERAT ENGELBERG


Rückfragen:
Frau Talammann Martha Bächler, Tel. 041 639 52 52

Datum der Neuigkeit 13. März 2009
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