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Geschichte

 

Vom Kloster zum Kurort

 

Das Kloster wurde im Jahre 1120 gegründet. Es wurde nach der Regel des Mönchspatriarchen St. Benedikt erbaut und danach - bis heute - von Benediktinermönchen bewohnt.

Auf die Gründung des Klosters geht auch der Name Engelberg zurück, weil nach einer Sage dem Erbauer von der Höhe des Berges Hahnen Engelsstimmen verkündet haben sollen, hier die Gott geweihte Stätte zu gründen. Der Engel erscheint denn auch im Wappen des Ortes.

Schon bald wuchs die klösterliche Gemeinschaft zu einem geistlichen Miniaturstaat, der sich zur Hauptsache bis in die Französische Revolution halten konnte. Das Bestreben des Klosters ging dahin, sich das ganze Tal von Engelberg kirchlich und weltlich untertan zu machen. Viele Äbte nutzten die übertragenen Herrschaftsrechte aus, nicht nur für das Kloster, sondern auch für das Tal viel Gutes zu tun. So geht zum Beispiel die Errichtung einer Kloster-, Schreiber- und Malerschule auf einen der ersten Äbte des Klosters zurück und diese Schule, aus der sich später die heutige Stiftsschule Engelberg entwickelt hat, brachte dem Tal über die Grenzen der Schweiz und Mitteleuropas hinaus Bekanntheit und Ruhm.

Bald einmal beanspruchten die weltlichen Talleute von Engelberg für sich Freiheitsrechte. Ab 1449 musste das Kloster sukzessive gewisse Privilegien abtreten, bis es im Jahre 1798, unter den zwingenden Einflüssen der Französischen Revolution, den Talleuten die langersehnte Unabhängigkeit gab.

Nach kurzer Souveränität (fünf Jahre) und Zugehörigkeit zum Kanton Nidwalden (zwölf Jahre) schloss sich Engelberg 1815 endgültig dem Stand Obwalden als dessen siebente Gemeinde an. 
 

Bilder vom Kloster
 

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