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20. Mai 2026
Der Einwohnergemeinderat Engelberg setzt die Kommission "Entwicklung Wintersport 2038" ein. Unter der Leitung von Olympiasiegerin Dominique Gisin sollen bis Anfang 2027 die Chancen, Herausforderungen und Konsequenzen einer möglichen Austragung olympischer Wettbewerbe in Engelberg sowie die langfristige Weiterentwicklung des Wintersportstandorts geprüft werden.

Der Einwohnergemeinderat Engelberg hat bereits im Rahmen der 
Herbstgemeindeversammlung 2025 sowie in seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung des 
Bundes über die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 transparent über die 
möglichen Olympiapläne informiert. Engelberg ist im aktuellen Konzept von "Switzerland 
2038" als Austragungsort für Skispringen sowie nordische Disziplinen vorgesehen. Der 
Einwohnergemeinderat begrüsst dabei insbesondere den Ansatz, möglichst auf bestehende 
Infrastrukturen zurückzugreifen. Gleichzeitig wurde früh festgehalten, dass für eine 
Durchführung in Engelberg zusätzliche Investitionen und vertiefte Abklärungen notwendig 
wären.

Gestützt auf die Studie "Potentiale des Wintersports in Engelberg mit Blick auf eine Olympia-Kandidatur 2038" setzt der Einwohnergemeinderat nun die Kommission "Entwicklung 
Wintersport 2038" ein und genehmigt den entsprechenden Leistungsauftrag. Ziel ist es, die 
Chancen, Herausforderungen und Konsequenzen einer möglichen Austragung seriös und 
gesamtheitlich zu prüfen. Dabei sollen nicht nur olympische Fragestellungen, sondern generell die langfristige Weiterentwicklung des Wintersportstandorts Engelberg betrachtet werden. Das Präsidium der Kommission übernimmt Olympiasiegerin Dominique Gisin. Der 
Leistungsauftrag der Kommission ist auf dem Internetauftritt der Einwohnergemeinde 
Engelberg einsehbar (www.gde-engelberg.ch / Suchbegriff: "Entwicklung Wintersport 2038").

Die Kommission hat den Auftrag, bis Anfang 2027 ein Projektdossier zu erarbeiten. Dieses soll unter anderem Infrastruktur- und Erschliessungsfragen, finanzielle und rechtliche 
Rahmenbedingungen, Eigentumsfragen sowie die politische und wirtschaftliche 
Realisierbarkeit aufzeigen. Geprüft werden insbesondere Varianten im Bereich Gerschnialp 
und Talboden für nordische Wettbewerbe. Gleichzeitig sollen auch modulartig umsetzbare

Teilprojekte betrachtet werden, welche unabhängig von Olympischen Spielen einen 
nachhaltigen Mehrwert für Engelberg schaffen können. Die Bevölkerung, politische Akteure 
sowie betroffene Grundeigentümer werden dabei aktiv in den Prozess einbezogen.

Für die Projektarbeiten stellt der Einwohnergemeinderat im Jahr 2026 einen Betrag von 
maximal CHF 95’000 zur Verfügung. Dieser dient insbesondere der Finanzierung von 
Fachabklärungen, Machbarkeitsstudien, Projektunterstützung und Kommunikationsarbeiten.

Frédéric Favre, CEO von Switzerland 2038, begrüsst das Vorgehen der Gemeinde Engelberg: 
"Wir freuen uns sehr, dass sich Regionen wie Engelberg aktiv in diesen Prozess einbringen 
und die Spiele als Chance für ihre eigene Entwicklung sehen. Dieser konstruktive Dialog mit 
den lokalen Akteuren ist entscheidend, um gemeinsam ein tragfähiges und nachhaltiges 
Projekt zu entwickeln." Zudem weist er darauf hin, dass die temporären Infrastrukturen bereits 
im Organisationsbudget vorgesehen seien und dadurch kein zusätzlicher Druck auf die 
Regionen entstehe. Gleichzeitig betont er, dass der aktuelle Venue Masterplan bewusst als 
dynamisches Konzept ausgestaltet sei und in den kommenden Jahren gemeinsam mit den 
Austragungsorten und Sportverbänden weiterentwickelt werde.

Der Einwohnergemeinderat hält fest, dass mit der Einsetzung der Kommission noch kein 
Entscheid über eine definitive Teilnahme Engelbergs an Olympischen Winterspielen 
verbunden ist. Vielmehr sollen zuerst die Grundlagen, Chancen, Risiken und Konsequenzen 
sorgfältig erarbeitet werden, damit die Bevölkerung zu gegebener Zeit auf einer fundierten 
Basis über das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Für Rückfragen: 
Mike Bacher 
Talammann
Telefon:  041 639 52 52
E-Mail: kanzlei@gde-engelberg.ch
(Erreichbar am Mittwoch, 20. Mai 2026, zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr)

 

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