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Die Kommission
Die vom Einwohnergemeinderat eingesetzte "Kommission Entwicklung Wintersport" hat im Juni 2026 ihre Arbeit unter der Leitung von Dominique Gisin aufgenommen. Ihr Ziel ist es, Engelberg als Wintersport-Destination langfristig weiterzuentwickeln. Anlass ist die mögliche Austragung der nordischen Disziplinen an den Olympischen Spielen 2038, also Skispringen und Langlauf. Der Leistungsauftrag der Gemeinde reicht jedoch bewusst über die Olympia-Frage hinaus und betrifft die Entwicklung des Wintersports insgesamt. Die Kommission hat den Auftrag, dem Einwohnergemeinderat bis im Februar 2027 einen Bericht zu unterbreiten. Dieser Bericht soll unter anderem aufzeigen, ob und wie die Olympischen Winterspiele 2038 in Engelberg durchgeführt werden können und welche Weiterentwicklungen des Wintersports damit verbunden sein können.

Was wurde bisher erarbeitet
Im Juli fanden Gespräche mit den grösseren Landbesitzern statt, die grünes Licht für die weitere Planung gaben. Der weitere Prozess wird zeigen, wie weit auch noch weitere Landbesitzer betroffen sein könnten. Die Kommission wird mit diesen Landbesitzern zeitnah in Kontakt treten.

Für die Langlaufloipen wurden Standorte im Tal, auf der Gerschnialp und – als Ausweichlösung – auf Trübsee geprüft. Für die Normalschanze wurden zwei Standorte links und rechts der bestehenden Grossschanze untersucht.

Mitte August 2026 gingen die ausgearbeiteten Pläne und Visualisierungen an die grössten Landeigentümer sowie an die Einwohnergemeinde.

Erste Stellungnahmen und weiteres Vorgehen
Am 3. September 2026 stellte die Kommission ihre Arbeit dem Projektbeirat vor – einem kantonsübergreifenden Gremium aller wichtigen Entscheidungsträger des Tals. Der Projektbeirat hat die Aufgabe die Kommission bei ihrer Arbeit zu beraten.

Die Schanze links der bestehenden Anlage soll weiterverfolgt werden. Bei den Langlaufloipen sollen vorerst noch zwei Varianten offengehalten werden – eine im Tal und eine auf der Gerschnialp –, damit man im Falle einer unvorhergesehenen, unüberwindbaren Hürde nicht die ganze Bewerbung für Switzerland 2038 gefährdet. Zudem werden nun für die verschiedenen Varianten auch Nebennutzungen, Synergien und Abhängigkeiten zur Weiterentwicklung des Wintersports in Engelberg geprüft.

Entscheide auf Stufe Bund
Der Nationalrat hat am 2. Oktober 2026 dem Planungsbeschluss zur Durchführung von Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038 in der Schweiz zugestimmt und stützt den Entscheid des Bundesrats, die Beteiligung des Bundes mit 200 Millionen Franken nicht dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Nun entscheidet der Ständerat Anfang Dezember 2026 über die Vorlage.

In Engelberg wird das Volk entscheiden
Stimmt auch der Ständerat den Entscheiden des Bundesrats zu, muss Engelberg voraussichtlich im ersten Quartal 2028 definitiv über seine Beteiligung an Switzerland 2038 entscheiden. Bis dahin müssen alle lokalen und regionalen Entscheide gefällt sein. Es wird, gemäss heutigem Kenntnisstand, mindestens zwei lokale Abstimmungen geben – eine zur Finanzierung und eine zu raumplanerischen Fragen.

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Kommission Entwicklung Wintersport: Information Nr. 1 (PDF, 131 kB) Download 0 Kommission Entwicklung Wintersport: Information Nr. 1